Rückschau: Polyamorie-Gespräche 2023

7 Vorträge mit 6 Deep Dives

  • 3 Dinge, die ich am Anfang gerne gewusst hätte

    Leonie Henning (Veranstalterin) spricht darüber, dass die größten Herausforderungen in polyamoren Beziehungen oft zu Beginn auftreten, während viele neue Kompetenzen wie Kommunikation und Selbstregulation entwickelt werden müssen. Sie betont die Bedeutung einer unterstützenden Community und stellte Werkzeuge wie das „Smorgasbord“ vor, um Beziehungen individuell und konsensbasiert zu gestalten. Abschließend ermutigte sie dazu, polyamore Beziehungen als legitime Lebensweise anzunehmen und den eigenen Weg mit Mut und Reflexion zu gehen.

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  • “Hilfe, ich fühle!” Emotionsregulierung in schwierigen Momenten

    Annika Ackermann (Veranstalterin): erklärt, wie Emotionsregulierung Menschen helfen kann, intensive Gefühle wie Angst oder Unsicherheit in schwierigen Beziehungssituationen zu bewältigen. Sie unterscheidet zwischen Co-Regulation (emotionale Unterstützung durch andere) und Selbstregulation (eigenständige Beruhigung), wobei Letztere mit Übungen wie Atemtechniken oder Achtsamkeit gezielt trainiert werden kann. Besonders in polyamoren Beziehungen, die oft persönliche Themen verstärken, empfiehlt sie, Selbstregulationsübungen auszuprobieren, um stabiler mit Herausforderungen umgehen zu können.

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  • Eifersucht als Chance

    Kim Begemann spricht darüber, dass Eifersucht in offenen oder polyamoren Beziehungen ein normales Gefühl sein kann, das wichtige Hinweise auf unerfüllte Bedürfnisse oder Unsicherheiten geben kann. Offenheit, Selbstreflexion und klare Kommunikation helfen dabei, die Ursachen von Eifersucht zu verstehen und Lösungen zu finden, die allen Beteiligten gerecht werden. Der direkte Kontakt zwischen beteiligten Personen kann Missverständnisse vermeiden, Vertrauen stärken und langfristig das Beziehungskonstrukt stabilisieren.

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  • Im Konflikt und außerhalb: Wie wir Beziehungspersonen liebevoll begegnen können

    Die klinische Psychologin Annina Tonkov untersucht Unterschiede zwischen monogamen und nicht-monogamen Beziehungen, besonders im Hinblick auf konstruktive Kommunikation und Eigenverantwortung. Explizite Gespräche über Beziehungsregeln, Werte und Erwartungen fördern Klarheit und Zufriedenheit, besonders in komplexeren Netzwerken. Werkzeuge wie das Smorgasbord helfen dabei, Beziehungen strukturiert zu gestalten, während flexible Regeln den Einstieg in neue Beziehungsmodelle erleichtern.

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  • Less Talk, more Trust: Using Attachment Science and Somatics to Cultivate More Safety with Less Control ¹

    Freya Medley introduces a framework for building trust in relationships through non-verbal, somatic communication, particularly in non-monogamous contexts. She explains how attachment theory influences adult relationships, highlighting the importance of feeling Available, Responsive, and Emotionally Engaged, and how negative cycles can emerge from mismatched attachment strategies. Freya emphasizes the need for awareness, external support, and somatic practices to break these cycles and foster secure, trusting connections, especially in polyamorous relationships.

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  • How to be Slutty and Poly ¹

    Jeremy Shub discusses embracing "sluttiness" as a positive and sex-positive concept centered on freedom, pleasure and ethical practices. They emphasize the importance of clear communication, consent, and negotiation in non-monogamous and polyamorous relationships while prioritizing sexual health and combating internalized slut-shaming. Jeremy recommends resources like the book The Ethical Slut and offers coaching to support individuals and couples in exploring these topics.

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  • Mit deinem Polykül entspannt Weihnachten und Silvester meistern

    Annika Ackermann und Leonie Henning: Bonus Beitrag ohne Deep Dive

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  • ¹ Vortrag auf Englisch, alle anderen Vorträge sind auf Deutsch

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